Hilfsorganisationen in Köln

THW-Ortsverbände, DRK, ASB, Malteser, Johanniter und Freiwillige Feuerwehr in deiner Nähe. Ehrenamtliche Helfer im Katastrophenfall. Ergebnisse für Köln (Nordrhein-Westfalen).

Krisenvorsorge-Info für Köln

Katastrophenschutz

Köln betreibt ein System aus Katastrophenschutz-Leuchttürmen. Bei einem langanhaltenden Blackout oder größeren lokalen Störungen werden in den betroffenen Stadtgebieten sogenannte Katastrophen-Leuchttürme aktiviert. Diese befinden sich an den 11 Feuer- und Rettungswachen sowie an Polizeidienststellen der Stadt. Dort erhalten Bürger Informationen zur aktuellen Lage, Erste Hilfe, Zugang zu Notrufen (wenn 110/112 nicht erreichbar sind), Trinkwasser- und Lebensmittelausgabe sowie kleinere medizinische Versorgung. Die Leuchttürme sind untereinander und mit der Leitstelle per Funk verbunden. Beleuchtete Ballons markieren die Standorte und machen sie über weite Entfernungen sichtbar. Eine interaktive Karte mit allen Standorten ist über die Stadt Köln verfügbar.

Quelle: stadt-koeln.de (Fragen und Antworten zum Thema Stromausfall, Pressemitteilung 28128, interaktive Karte KölnGIS)

Katastrophenschutzplan

Sirenen

Ja Sirenen vorhanden
136 Sirenen
2026-03-12 Letzter Test

Überwiegend elektronische Sirenen. Sirenen 1-3, 5 und 6 sind pneumatische Sirenen, Sirene 83 ist eine mechanische Sirene, alle übrigen sind elektronisch.

Notstrom-Tankstellen

Für Köln liegen keine öffentlichen Daten zu notstromfähigen Tankstellen vor. Das bundesweite Forschungsprojekt TankNotStrom der Berliner Feuerwehr hat gezeigt, dass die meisten Tankstellen in Deutschland bei Stromausfall nicht betriebsfähig sind, da die Zapfsäulen elektrisch betrieben werden. Köln hat kein eigenes kommunales Notstrom-Tankstellen-Programm veröffentlicht. Im Krisenfall wäre die Kraftstoffversorgung für Rettungsdienste, Krankenhäuser und kritische Infrastruktur eine der größten Herausforderungen.

Amateurfunk

DARC-Distrikt

Trinkwasser-Notversorgung

RheinEnergie AG Versorger
Quelle

Warn-Infrastruktur

Köln (Stadt Köln als eigene Region abonnierbar) NINA-Region
Ja Cell Broadcast
Nein Lautsprecherwagen

Köln nutzt einen besonders breiten Warnkanal-Mix. Neben den klassischen Kanälen (Sirenen, NINA, Cell Broadcast, Rundfunk) werden auch die digitalen Fahrgastanzeigen der KVB an allen Haltestellen sowie ca. 130 private Werbedisplays im Stadtgebiet für Warnmeldungen genutzt. Seit dem 12. März 2026 wird erstmals auch eine Entwarnung per Cell Broadcast gesendet. Die Feuerwehr Köln koordiniert die Auslösung aller Warnmittel und prüft deren Funktion. Bei einem Blackout werden zusätzlich die Katastrophenschutz-Leuchttürme an Feuerwachen und Polizeiwachen aktiviert. Der nächste bundesweite Warntag ist am 10. September 2026.

Noch keine Einträge für Köln

Wir arbeiten daran, Hilfsorganisationen in Köln aufzunehmen. Bis dahin findest du Informationen über diese Quellen:

Kennst du Standorte in Köln? Schreib uns an info@krisenvorsorge-guide.de.

Häufige Fragen

Was macht das THW im Katastrophenfall?
Das Technische Hilfswerk (THW) leistet technische Hilfe bei Katastrophen: Bergung, Räumung, Pumpen bei Hochwasser, Stromversorgung, Trinkwasseraufbereitung und Brückenbau. Es hat rund 80.000 ehrenamtliche Helfer in 668 Ortsverbänden.
Kann ich beim THW oder DRK mitmachen?
Ja. THW, DRK, ASB, Malteser und Johanniter suchen ständig ehrenamtliche Helfer. Beim THW startest du mit einer Grundausbildung (ca. 100 Stunden), die kostenlos ist. Beim DRK gibt es Sanitätsausbildungen. Mindestalter ist in der Regel 17 Jahre.
Welche Hilfsorganisation ist wofür zuständig?
THW: Technische Hilfe und Infrastruktur. DRK, ASB, Malteser, Johanniter: Sanitätsdienst, Rettungsdienst, Betreuung. DLRG: Wasserrettung. Freiwillige Feuerwehr: Brandschutz und technische Rettung. Im Ernstfall arbeiten alle zusammen.

Weitere Kategorien in Köln